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November 12 OUT OF OFFICELiebe Leser!
Ich bin derzeit in Mutterschutz und meine freie Zeit verbringe ich daher eher schlafend als blog-schreibend.
Daher bitte um Nachsicht, wenn sich in nächster Zeit hier keine neuen Einträge finden.
I'll be back.
lieben Gruß
Martina June 19 Neuer Name - alter InhaltLiebe Freunde, Partner und Kunden!
Vielen von Ihnen wird es ja nicht entgangen sein, dennoch möchte ich meine Plattform dazu nutzen es nochmals offiziell zu verkünden.
Martina Granig ist seit 07. 06. 2008 inkognito unterwegs.
Seit diesem wundervollen Tag im Juni darf ich mich nun Martina TRÖSTL nennen und bin nun mehr unter der email adresse martina.troestl@mccann.at bei sonst gleichem Kontakt erreichbar.
Ansonsten sei Euch /Ihnen versichert - wie so oft in der Werbung macht ein neuer Namen noch keinen neuen Inhalt d.h. auch weiterhin erwartet Sie unter Martina Tröstl die "alte Granig".
April 28 Hommage an einen wirklich Guten!Es ist schon eigenartig. Gerade an dem Punkt an dem du glaubt alles läuft perfekt und du bist total auf deinem Weg, nichts kann dich stoppen und überhaupt bist du unsterblich, passieren Dinge, die vieles wofür man gekämpft und gearbeitet hat plötzlich ganz unwichtig und geradezu lächerlich erscheinen lassen.
So vertieft bin ich oft in meine Arbeit - die ich ohne Zweifel liebe - dass ich rund um mich die Hälfte nicht mitbekomme.
Menschen werden verletzt, getreten und vorgeführt. Türen werden zugemacht und Brücken zerstört ... Und dann steht jemand da, einfach so, getreten, verletzt und vorgeführt - und man hat es selbst nicht mitbekommen. Zu spät gesehen, was passiert, nicht dagewesen im entscheidenden Moment um zuzuhören oder zu unterstützen. Fokussiert auf die eigene Karriere und den eigene Nabel als Zentrum der Welt. Wie wichtig sind diese Dinge denn wirklich und wie schnell können Sie zerstört werden.
Ist es so abwegig, dass man selbst plötzlich getreten, verletzt und vorgeführt wird und alle nur auf sich selbst achten? Wollen wir nicht auch dann jemanden an unserer Seite wissen, der uns in den Arm nimmt, zuhört und Mut zuspricht?
Ich - die Karrierefrau des 21 Jhtd. - starkt, mutig, intelligent und vor allem unabhängig - Ich habe Angst bekommen. Angst davor, dass niemand da sein könnte, wenn es wirklich mal soweit ist. Das es gar niemand bemerkt.
Dieses klare Bewusstsein darüber, dass jeder von uns ganz plötzlich fallen kann - fallen aus dem wunderbaren Werbe-oder was auch immer-Himmel. Fallen aus der Bussis-Bussi-Gesellschaft und den täglichen Business-Get-togethers. Fallen aus dem heiligen und vertrauten Büroalltag. Einfach so - einfach weil gerade jemand dachte, es wäre an der Zeit... Willkürlich, Grundlos, Schonungslos...
Die Work-Life Balance zwischen Job und echtem Privatleben ist ja eine Sache und hinlänglich in unseren Köpfen etabliert. Aber wer schaut dem im Job auf das Leben des anderen? Wissen wir heute noch wie es unseren Büronachbar wirklich geht und was ihn/sie bewegt oder einfach nur wie glücklich er mit seiner Rolle ist? Und viel wichtiger - interessiert es uns überhaupt? - ich gestehe - mich nicht. Bisher nicht!
February 07 Ladies Power Made in AustriaToday I have to break with two premisses of my blog which are "not writing about business" and "writing in german".
But these news are too exciting for not telling them to somebody. As always this story is even if it deals with a client's business a private message.
Some days I ago I got to know two young ladies during a shooting. The ladies are on the first glance two "normal" young students. One blond, one with brown hair, quite pretty and acutally really cute.
But these two ladies are more. These two ladies mirror the hope and the power women already have in our society and give me and should give also other young ladies (and also men) the hope, that engagement and intelligence, power and endurance and of course fun are the ingredients of a successful and fullfilled live.
These two ladies are Claudia Oster and Verena Lugmayer. They are studying at the Hagenberg University in Austria (a small village close to Linz) and are going to finish their studies in summer 2008.
Besides there studies they found the time to take part at an international innovation competition called "Imagine Cup". This competition is organized by Microsoft and gives students from different science studies the chance to a) show what they really have in their brains b) make their vision come true and c) as we have and will see know soonest, get also famous and successful.
This was of course not because they only took part, no - these ladies won the international competition in Korea against the worldwide competitors in the category interface design.
With this success they made sure that Austria is not only know for sound of silence or skiing - now we also have a name in educationg world class innovators. And the best thing they are no geeks, they are no "at home sitting no-friend havers". They are attractive, humorous and enjoy they live.
Verena and Claudia show us (like of course others before them, but those are very rare) that intelligence and beauty, engagement and fun are not based on different sides of the line. They can go together and the output of these factors is GREAAAAAAAAAT!.
Please allow me to say: I love you girls. Thanks for your project, thanks for your nice smile and all the best for your future that you already made better for so many others.
Kisses
Martina
P.s: More about the imagine cup you can find under www.imaginecup.com ;http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=071205008 ; http://blogs.msdn.com/msdnat/archive/2006/06/12/627849.aspxand from april under www.onmyway.at January 08 Geduld, Muse und andere VorsätzeWillkommen im Jahr 2008.
Die Weihnachtshektik ist ja nun vorüber und wir sollten alle einige Tage zumindest Erholung und Besinnlichkeit genossen haben.
Das ist ja immer so eine Sache - freie Tage sind ja gut ... aber dann kommt man ins Büro zurück und im Endeffekt wurde es ja nicht weniger und die Inbox hat sich auch nicht gesperrt in der Abwesenheit. Somit ist am Ende von Tag 1 in den meisten Fällen die Erholung auch schon wieder vergessen.
So zumindest in den letzen Jahren passiert.
Heuer aber gibt es ein Novum bei mir:
Ich hab tatsächlich a) fast 2 Wochen Erholung genossen und b) die Zeit genutzt um genau dieses Phänomen zu analysieren und einen Plan zur Bewältigung zu schmieden.
Wie der aussieht - hm... er liest sich fast wie die allgemein bekannte "gute Vorsatzliste" am Jahresanfang:
So weit so gut. Das Ergebnis bisher:
Das lustige daran ist, ich fühle mich trotzdem besser. Alleine der Vorsatz, dass ich in diesem Jahr vieles "leichter" nehme und mehr auf mich Acht gebe hat wahre Wunder bewirkt.
Also, für alle denen es mit dem Vorsatz-Einhalten ähnlich geht. Mein Conclusio dazu: Positives Denken ist nach wie vor das beste Mittel. Auch wenn manche Dinge sich nicht ändern, so kann die Einstellung dazu schon Vieles ändern. In diesem Sinne Einen wundervollen und motivierten Start ins Jahr 2008 und ein ebenso glorreiches solches mit all unseren Lastern und Do not's. Ich finde das Leben trotzdem genial. November 26 LAT oder die Angst vor echten BindungenHeute thematisiert in der Ausagbe von 26.11. die "neue" oder eh schon weit bekannte Form der Beziehung genannt "living apart together" kurz LAT genannt.
Die Rede ist von Paaren die zwar Bett und Tisch miteinander teilen, jedoch nicht gemeinsam wohnen. Die größten Anhänger dieser Beziehungsform finden sich lt. Heute bei der weiblichen Bevölkerung 35+ und bei jungen Menschen Anfang 20.
Als Hauptmotive für diese Art des Zusammenlebens werden die persönliche Freiheit und die Vermeidung des vorprogrammierten Beziehungschaos genannt.
Wer will sich heute schon noch mit nicht runtergeklappten Klobrillen und nicht dem eigenen Konzept entsprechender Sockensortierung ärgern, wenn das Leben doch so schön "gemeinsam getrennt" sein kann oder war's doch getrennt gemeinsam. Für mich ist diese Entwicklung ein eher erschreckender Spiegel unserer Gesellschaft, die immer mehr darauf bedacht ist Lust zu erlangen, ohne dafür einen adäquaten Preis zu zahlen. Vom schnellen Kredit zur Befriedigung des Konsumwahns bis hin zu Fettabsaugung ist es möglich, unsere Wünsche zu erfüllen - ganz ohne Anstrengung. Suchtberatungen und Selbstfindungsseminare helfen uns auch nicht oder nur selten über die große Leere hinweg, die sich bei all der Lustgewinnung dennoch in uns breit macht. Warum soll sich dieser Trend nicht auch in Beziehungen fortsetzen? Es ist doch so einfach. Getrennt gemeinsam heißt den Partner zu sehen, wenn man gerade Zeit hat. Keine lästigen Alltagssorgen, keine ungewaschene Wäsche die das gemeinsame Glück trübt, keine ungeschminkten, ungestylten Wahrheiten, die der großen Liebeslüge eventuell den Reiz nehmen könnten. Und wenn es doch nicht funktioniert - naja, man hat ja keine gemeinsame Wohnung und kommt auch alleinge gut zurecht. Da lohnt es ich doch kaum für die Sache zu kämpfen - besser gleich was Neues - ist auch emotional viel "günstiger".
Sicher ist es ein Vorteil, dass Trennungen heute leichter sind als noch vor 50 Jahren und kaum jemand mehr gezwungener Weise in einer Beziehung emotional verenden muss. Die Frage ist nur, ob bei diesem neuen, besseren Modell die emotionale Verarmung nicht schon viel früher stattfindet. Am Anfang der Geschichte. Niemand will sich mehr auf einen Menschen ganz einlassen. Wir nehmen lieber nur die "guten Seiten" und lassen den Rest aussen vor. Liebe verlangt meines Erachtens mehr. Denn bei allen Vorzügen von "getrennt gemeinsam" bleibt immer noch das Wort "getrennt" dabei. Erst wenn man sich wirklich auf jemanden einlassen kann, dann kann man auch wirklich liebe empfinden und geben. Sonst bleibt es eine praktische Zweckgemeinschaft die solange hält, bis ein anderer "Kreditgeber" die besseren Konditionen macht. October 23 Erschreckende Bilder liegen im Auge des BetrachtersRiesiger Wirbel in vielen Medien - Das Foto des Starfotografen Oliviero Toscani zur Bekämpfung der Anorexie ist in Italien verboten worden.DerStandard.at berichtet beispielsweise: --------- "Rom verbietet Toscani-Kampagne gegen AnorexiePlakate einer nackten magersüchtigen Frau müssen entfernt werden - Fotograf klagte über ZensurDie Werbung des italienischen Starfotografen Oliviero Toscani zur Bekämpfung der Anorexie ist in Italien verboten worden. Die Behörde zur Kontrolle der Werbung beschloss, dass die Kampagne "No Anoressia", die vom italienischen Gesundheitsministerium unterstützt wird und Bilder einer magersüchtigen Frau zeigt, die nackt und mit verlorenem Blick in die Kamera schaut, gestoppt werden muss.
Die Plakate eines rothaarigen französischen Models, Isabelle Caro, das seit 15 Jahren an Magersucht leidet und nur noch 31 Kilo wiegt, sollen entfernt werden, beschloss die Behörde. Die Bilder Toscani dürfen daher nicht mehr von den italienischen Zeitungen und Zeitschriften gedruckt werden. Toscani klagte über Zensur Die Behörde begründete ihrem Beschluss damit, dass Toscanis Fotos Artikel 10 des Kodex zur Selbstdisziplinierung der Werbung widerspreche. Dieser Artikel sieht vor, dass Werbung "die Würde der menschlichen Person in all ihren Formen und Ausdrücken respektieren muss". "Das Bild ist schockierend, vor allem für Kranke. Das Model wird zu kommerziellen Zwecken instrumentalisiert", sagte der Präsident der Behörde, Giorgio Floridia. Toscani klagte über Zensur. (APA) " --------- Gerade der letzte Teil dieses Artikels eregt dabei meine Aufmerksamkeit. Ohne Zweifel ist die auf dem Plakat abgebildete Frau für viele Menschen erschreckend. Ein Skelett mit ein wenig Fleisch und Haut rund herum ist wahrlich keine ästhetische Verlockung im Vergleich zu den "nicht viel dickeren" wunderschön gestylten und kunstvoll geschminkten Modells die uns tagtäglich präsentiert werden. Somit ist die Schlussfolgerung, dass dieses Bild "vor allem für Kranke" schockierend sein mag, zulässig. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass sich auch nur eine Kranke in diesem Bild wiedererkennt. Das große Übel dieser Esstörung (neben allen körperlichen Nachwirkungen) ist ja das verzerrte Selbstbild und das "sich ständig dick fühlen" der Betroffenen. Diese Frauen und Männer können sich oft nicht mal mit den "Hungerhaken-Models" identifizieren und schon gar nicht mit einer halbverhungerten Frau. Somit ist die Betroffenheit vielleicht gegeben, aber die "Selbstbetroffenheit" in weiter Ferne. Vergleichbar mit der Aussage der Schauspielerin Keira Knightley, die kürzlich in einem Interview meinte, Ihre Kolleginnen wären nur halb so "dick" wie sie. Daher bleibt mir nur zu sagen - die Zensur eines Werbeplakates ist ein Thema - die schädlichen Auswirkungen dieser Zensur auf an Anorexie Erkrankte ist kein Thema. October 08 Mehr Wohlbefinden durch TCM ErnährungHallo Ihr Lieben!
Nach längerer Zeit folgt wieder einmal ein Eintrag.
Ich hab ja lange mit mir gehadert, bis ich endlich soweit war, mich und meine Ernährung in professionelle Hände zu geben.
Hab's aber doch getan und möchte nun mein Glück mit Euch teilen.
2.5 Stunden bei einer TCM Beraterin (Kontakt gerne auf Anfrage) haben mir soviel Wohlbefinden geschenkt wie keiner meiner unzähligen Selbstversuche davor.
All diese allgemein gültigen Weiheiten zum Thema "gesunde Ernährung" wie 5x täglich frisches Gemüse, viel Rohkost und Vollkorn-Produkte ... ganz toll. Vor allem wenn man's nicht verträgt. Dabei kann es doch so einfach sein, wenn man sich einmal testen lässt und dann mit ruhigem Gewissen auch mal Schweinsbraten essen kann, weil's mir persönlich nicht schadet (im Gegensatz zu Rohkost).
Das ich jetzt mehr Kochen muss schien mir am Anfang noch etwas lästig, mittlerweile lieb ich es sogar, weil die Nahrungsaufnahme viel bewusster und abwechslungsreicher ist.
Ich bin mittlerweile überzeugt, dass man mit ganz wenigen, auf einen persönlich abgestimmten Veränderungen der Essgewohnheit wirklich viel bewegen kann. In diesem Sinne - geh ich jetzt meinen Apfel dünsten (schmeckt super mit geriebenen Haselnüssen) und fühl mich einfach nur noch wohl.
July 26 Level 5Bei meiner morgentlichen U-Bahn Lektüre bin ich auf eine spannende Erkenntnis (wieder)-gestossen, die in den letzen, durch Sebst-PR und Seltbstdarstellung in allen Bereichen ins Hintertreffen geraten ist und zumindest in meinem evoked set nur eine nachrangige Rolle spielte.
"Persönliche Bescheidenheit" von Führungskräften ist ein wesentliches Element für (nachhaltige) Spitzenleistungen.
Jim Collins erläutert in seinem Buch "Der Weg zu den Besten" auf Seite 31 ff. einleuchtend und mit Beispielen untermautert wie und warum Bescheidenheit wichtiger für den Unternehmenserfolg ist, als Selbstdarstellung (und langfristig damit auch für die eigene Karriere).
Collings hebt auch hervor, dass diese Bescheidenheit nur gepaart mit Durchsetzungsvermögen und enormer Willenskraft eine tatsächliche "Level-5-Führungskraft" ergeben.
Wenn ich so durch unsere Wirtschaftslandschaft blicke und vor allem meine eigene Branche dabei schwerpunktmäßig betrachte, dann scheint es wohl so, als würde es nur mehr sehr wenige wirkliche Level-5-Führungskräfte geben, die ihr Unternehmen zu Spitzenleistungen führen. Viel zu viele sehen sich selbst lieber an Spitzenpositionen und Spitzen-VIP-Plätzen.
Anscheinend die falschen Lehrmeister für wirklichen Erfolg. Wer hätte gedacht, dass die wirklich interessanten und die besten Menschen nicht täglich in der Zeitung oder auf der VIP-Tribüne stehen. July 25 Der Blick für's WesentlicheHaben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie und wo man in Wien heiraten kann?
Da gibts Ländliches und Prunkvolles, Edles und Stylishes, etwas für archetektonisch Interessierte und auch etwas für Romantiker die gerne auf den Spuren von Kaiser und Kaiserin wandeln möchten.
Auf den ersten Blick das Paradies für alle Heiratswilligen und -wütigen. Bei näherer Betrachtung tauchen plötzlich ganz viele Hürden auf.
Die romantische Location wird exklusiv vertrieben und die Vermarkter erweisen sich als unglaubwürdige Babies denen ich maximal die Organisation eines Kindergeburtstages aber niemals einer Hochzeit überlassen würde. Die Wunschkirche liegt dann am anderen der Stadt und wird durch 1 h Autofahrt vom Wunschrestaurant getrennt. Das Wunschrestaurant hat keine öffentliche Verkehrsanbindung und die Nicht-Wiener-Gäste sind eh schon auf halben Weg im Verkehr verloren gegangen.
Langsam macht sich Unmut breit, irgendwie scheint alles ganz anders zu sein als ich mir das vorstellt habe und meine kleine Seifenblase droht gerade mit einem lauten, satten "Blob" zu zerplatzen.
Kurz vor meinem ersten hochzeitsinduzierten und viel zu frühen Nervenzusammenbruch kommt die Rettung durch den Sport.
Ein kleines Abendläufchen mit meinem Zukünftigen lassen mir bewusst werden, dass ich ja nicht die Stadt, kein Gebäude oder die Musik heirate, sondern den Mann der mir lachend im Volksgarten entgegenläuft, während die Sonne langsam untergeht und die Luft erfüllt ist vom schweren Rosenduft.
Das großartige an einer Hochzeit ist doch die offizielle Verbindung, die man mit dem Menschen den man liebt eingeht. Auch wenn man nicht Gebäude aus dem 19. in den 23. verlegen kann.
Manchmal verstellt einem die Projektumsetzung doch den Blick auf das Ziel. Ist jetzt keine neue Erkenntnis, aber hey in Bezug auf Hochzeitsvorbereitung für mich schon und Innovation wird doch immer durch den Bezugsrahmen definiert. June 29 Stolz und andere Must havesWohl kaum ein Wort, eine Einstellung, eine Gefühl - wie immer man es nennen will, ist so zweischneidig besetzt wie "Stolz".
"Ich bin Stolz auf dich", "Ich bin Stolz auf mich", "Er/sie ist stolz" klingt im ersten Moment eigentlich stark positiv. Wie ist das aber wirklich. Zuviel Stolz wird leicht von unseren Mitmenschen als Einbildung gesehen. Darf man überhaupt offen sagen, dass man stolz auf sich ist. Ist das nicht vermessen? Stoßen wir damit nicht andere Menschen vor den Kopf? Darf man anderen sagen, dass man Stolz auf sie ist? Wirkt das nicht ebenso vermessen und herablassend?
Das ganze Leben lang versuchen wir uns etwas aufzubauen, versuchen im Job erfolgreich zu sein, Streben nach dem privaten Glück, wie auch immer jeder das für sich definiert und wollen das andere auf uns Stolz sind, uns anerkennen und unsere "Leistungen" würdigen. Im selben Moment ist es vielen von uns allerdings unangenehm darüber zu reden, aus Angst vor den bösen Zungen der anderen oder weil uns von klein auf eingetrichtert wurde, dass Bescheidenheit eine Tugend ist.
Das Motto "Tue Gutes und rede darüber" ist zwar eine gängige Floskel in unserer Zeit des Selbstmarketings und der Eigenwerbung, dennoch bleibt vielen das "Reden darüber" im Hals stecken, wenn die ersten, meist von Neid geleiteten Feedbacks der Umwelt eintreffen.
Einmal abgesehen von der Steigerung des Marktwertes im beruflichen Kontext stellt sich mir dennoch die Fragen: Warum ist es uns so wichtig, dass andere Stolz auf uns sind, warum macht es uns glücklicher, wenn wir das, was wir für uns und in uns eigentlich schon wissen, von anderen anerkannt und bestätigt wird.
Diese Frage beschäftigt mich zumindest in regelmäßigen Abständen immer wieder.
Das Streben nach dem Besten, Schönsten, etc. ist ein Phänomen, dass meist weiter reicht, als das eigenen Wohlfühl-Gefühl eigentlich verlangen würde. Natürlich gibt es dafür unterschiedliche Erklärungsansätze die von der Prägung in der Kinderheit bis hin zum Konsumwahn reichen. All diese Ursachen mögen ihre Berechtigung haben sollen hier aber nicht weiter ausgeschlachtet werden. Die Frage ist doch, wie kann es Menschen wir mir und wahrscheinlich auch noch vielen anderen, gelingen, in diesem Wechselspiel von Stolz und Selbstzweifel den Frieden zu finden auch einmal zu genießen und das "Werk" mit zufriedenheit zu betrachten, ohne gleich nach mehr zu streben.
Die Antwort steckt schon in der Frage. Auch wenn es uns "Strebern" schwer fällt uns einfach hinzusetzten und einmal nichts zu tun ist genau das der Schlüssel zum Eigenstolz. Und man glaubt es kaum, dass kann man trainieren.
All diese unglaublich wichtigen Fremdmeinungen, vom Freundeskreis über die Vorgesetzten und Kollegen sind niemals so erfüllend wie die eigene Überzeugung stolz auf sich sein zu können. Bewertet nach dem eigenen Wohlfühl-Gefühl und nicht nach externen Faktoren die uns welche Ursache der oben genannten auch immer aufzwingen.
Klingt alles einfach, ist aber de facto echte mentale Schwerstarbeit ;O). Und Rückschläge sind sicher zu erwarten.
Das Gute daran ist, dass wenn man das schafft, und nur für sich auf sich stolz ist, auch wenn's anfänglich nur in geringen Dosen stattfindent man
a) darüber reden kann und es viel weniger eingebildet bei den anderen ankommt bzw. es auch wirkt, wenn man gar nicht darüber spricht
b) das Feedback, das man eventuell trotzdem bekommt, von einigen Wenigen, die meist mehr Probleme mit sich selbst als mit der jeweiligen Person haben, kaum Wirkung auf das eigenen Wohlbefinden hat und
c) man postives Feedback im Sinne von "Ich bin stolz auf dich" viel gelöster und annehmen und genießen kann.
Beginnen Sie Stolz auf sich zu sein, es gibt mindestens 10 Gründe dafür.
June 26 Sprechen über Sägen am eigenen AstOhne Worte: mehr über und vom Autor unter http://reflections.kuehmayer.at/ Zitat Sägen am eigenen Ast Praktische Dinge können auch schön seinWohungen sind ja prinzipiell zu klein, ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, aber egal wie groß meine Wohnung auch war, ich hatte immer gleich viel zu wenig Platz. Gerade diese Dinge, die man eigentlich immer braucht - also im Keller viel zu weit weg sind - aber für die nie ein Platz in einem Schrank ist z.B. Werkzeug, Gartengeräte, Pinsel, Abdeckklebeband etc. - sind mir platztechnisch seit jeher ein Dorn im Auge.
Die Lösung dafür gibt es eigentlich in jedem Bauhaus und auch sonst noch in so einigen Geschäften: Gartenaufbewahrungstruhen.
Diese wundervollen grünen oder geschmackvoll grauen Kisten, die es schaffen auf jeder noch so liebevoll gestaltete Wohungsterrasse ein dezent stilvollen Gemeindebauflair zu verbreiten. Dann nehm ich doch lieber das Regal - aber da hat dann auch nicht alles Platz.
Im einem Anfall von Optimismus lies ich mir dann ein Angebot machen - für eine wunderschöne Bangkirai-Truhe, handgemacht. Der Optimismus verflog in dem Moment, in dem mir der KV vorlag. 4 Stellen sag ich dazu nur.
Da muss doch noch etwas anderes zu finden sein. Ist es auch!
Das Wunderding nennt sich jedenfalls nicht "Gartenaufbewahrungstruhe" (was für ein wundervoller Name)sondern "Freizeitbox". Nach unzähligen Klicks durch einen grau-grünen Metallfriedhof fand ich es. Weiß, glanzlackiert und nicht rostend. 100x120x180 - was für Maße und das ganze wetterfest und gerade mal 15 kg schwer.
Max Martin heißt mein Retter http://www.maxmartin.at/. Boxen in unterschiedliche Größen, unterschiedliche Farben und das zu einem tatsächlich vernünftigen Preis.
Die Lieferung erfolgte innerhalb von 14 Tagen per Spedition (natürlich nahm ich gleich zwei davon)
Da kam dann der erste Schock - Einzelteile. Allerdings reden wir hier nicht von einer völlig unverständlichen und schlecht skizzierten Anleitung sondern von einer tatsächlich verständlichen, übersichtlichen und kindereinfachen Bauanleitung. Inkl. Schloss und Gasdruckfeder schafften wir den Aufbau - und glauben Sie mir, das heißt etwas.
Jetzt steht sie nun da, meine Freizeitbox. Viel schönes als am Bild im Internet, glänzend weiß.
Stauraum für alles, was sonst in der Wohnung keinen Platz hat. Und das Beste ist - mit einem Polster drauf, kann man das Ding sogar als Kindersitzbank verwenden, da die Höhe von 100cm genau reicht, damit auch die Kleinen am Tisch sitzen können. Mit einer Fläche von 120x180 gibts auch kein runterfallen.
Also, mein heutiger Eintrag, eine Hommage an Max Martin und ein Dank dafür, dass ich nun wieder glauben kann: Praktische Dinge können auch schön sein
June 22 Tage wie dieserDas war ja ein Abend gestern: Sturm, Regen und dazu noch der Verlust von 2 Rosenstöcken und meinem geliebten Basilikumtopf.
An sich ja kein Drama, aber in Verbindung mit einem halbfertigen und fehlerhaft verlegten Terrassenboden, zu wenig Schlaf und einem geöffneten Dachfenster kann einen das schon zur Verzweiflung bringen.
So stand ich dann also zu Hause und langsam aber sicher fließt die Kraft wie ein kleiner Wasserfall aus dem Körper und vermischt sich mit der riesigen Regenlache die höhnisch vor mir auf dem Pakettboden ihre Zelte aufgeschlagen hat.
Ich beschloss dann mir erstmal die Schuhe auszuziehen und mich in Selbstmitleid auf meine Couch zu begeben. Eingeflauscht in Kissen und mit einer Packung Süssigkeiten (Namen werden hier nur gegen Bezahlung genannt
Infobroschüren, Rechnungen, der neueste Pizzaservice im Bezirk... und ein großer Umschlag. Ich öffne den Umschlag den ich schon seit 14 Tage erwarte.
Schön verpackt in einer roten Mappe finde ich dann Fotos und einen Brief -
Von Philipp. Philipp ist mein SOS Kinderdorf-Patenkind. Ein süßer 6-jähriger mit großen braunen Augen der nachdem im seine Mutter irgendwo in Uganda ausgesetzt hat in einem SOS Kinderdorf ein neues zu Hause gefunden hat - und ich bin schon fertig, wenn mal ein Rosenstock vom Wind verweht wird.
Das klingt jetzt natürlich total weltverbesserisch und dazu ist es ja auch enorm in a la Netrebko eine SOS Patenschaft zu übernehmen.
Aber ich sag euch was: es muss ja nicht gleich ein ganzes Dorf sein, ein einziges Kind, 30 Euro im Monat und das Gefühl, dass man hat, wenn man sieht wie der oder die Kleine heranwächst und sich in einer sichereren Umgebung entfalten und entwickeln kann - unbeschreiblich.
Und das beste daran - Regenlache, Terrassenboden und Co waren plötzlich ganz egal. Manchmal ist es doch gut sein Schicksal mit dem anderer zu vergleichen und die Dinge in Relation zu setzten.
In diesem Sinne für alle die der Tag gerade ganz arg nervt - zurücklehnen, Gesamtbild betrachten und im Idealfall auch gleich einmal auf die SOS Kinderdorf Website schauen. Kann man übrigens super mit MSN Search suchen
June 21 Let's StartWow, mein erster eigener Blog-Eintrag!
Ist ja schon aufregend. Aber im Zeitalter der Digitalisierung muss man ja fast einen eigenen Blog haben.
Da stellen sich natürlich ganz viele Fragen wie etwa:
Gerade diese Fragen führten mich eigentlich zum Thema meines Blogs: Loswerden, was man einfach irgendwie loswerden will.
Wie oft kommt man (genauer gesagt ich) nach Hause und habe das Bedürfnis über die Erlebnisse des Tages (positiv wie negativ) zu quatschen. Der arme Partner und die Freunde müssen dann eine Flut von Information über sich ergehen lassen und meist ist es eh so, dass kaum Feedback kommt oder eh keiner zuhört. Nun... da kommt so ein Blog doch genau richtig.
In diesem Sinne eröffne ich hiermit den Blog "Gut es jemanden gesagt zu haben" und vielleicht bekommt man ja hier Feedback ;O)
Fühlt Euch frei zu sagen, was euch beschäftigt, was ihr immer schon mal sagen wolltet (sofern es ethisch und moralisch korrekt und gesetzlich vertretbar ist).
Let's Blog und gut meine Blogängste jemanden mitgeteilt zu haben.
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